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Selbsttest

Bin ich handysüchtig?

Fünfzehn Fragen, zwei Minuten. Der Test zählt nicht Deine Bildschirmzeit — die sagt wenig aus. Er fragt nach den Mustern, an denen Fachleute ein echtes Problem festmachen: Kontrollverlust, automatischer Griff, Unruhe ohne Gerät, Folgen im Alltag.

Die Auswertung passiert in Deinem Browser. Nichts wird gespeichert, nichts gesendet.

Wie oft trifft die jeweilige Aussage auf Dich zu? Denk an die letzten vier Wochen.

  1. 1 Ich bleibe deutlich länger am Handy, als ich mir vorgenommen hatte.
  2. 2 Ich nehme das Handy „nur kurz“ in die Hand und lege es erst viel später wieder weg.
  3. 3 Ich greife zum Handy, bevor ich bewusst entschieden habe, es zu tun.
  4. 4 In Wartemomenten — Schlange, Ampel, Gesprächspause — hole ich fast automatisch das Handy heraus.
  5. 5 Das Handy ist das Erste, wonach ich morgens greife.
  6. 6 Ich werde unruhig oder gereizt, wenn ich mein Handy nicht bei mir habe.
  7. 7 Ein leerer Akku oder fehlender Empfang macht mich nervöser, als die Situation es erfordert.
  8. 8 Ich prüfe das Handy, obwohl gar keine Benachrichtigung gekommen ist.
  9. 9 Ich schlafe schlechter oder später, weil ich abends noch am Handy hänge.
  10. 10 Menschen in meinem Umfeld haben angesprochen, dass ich zu viel am Handy bin.
  11. 11 Ich bin während Gesprächen, Mahlzeiten oder Filmen mit dem Handy beschäftigt.
  12. 12 Dinge, die mir wichtig sind — Sport, Lesen, Freunde —, kommen wegen der Zeit am Handy zu kurz.
  13. 13 Meine Konzentration bei längeren Aufgaben leidet, weil ich zwischendurch zum Handy greife.
  14. 14 Ich habe mir schon vorgenommen, weniger am Handy zu sein, und es nicht durchgehalten.
  15. 15 Ich nutze das Handy, um schlechter Stimmung, Stress oder Langeweile auszuweichen.

0 von 15 Fragen beantwortet

Häufige Fragen zum Handysucht-Test

Ist dieser Handysucht-Test eine Diagnose?
Nein. »Handysucht« ist keine eigenständige medizinische Diagnose, und dieser Test ist kein validiertes klinisches Instrument. Er ordnet Dein Antwortmuster entlang der Kriterien ein, die in der Suchtforschung für Verhaltenssüchte verwendet werden — Kontrollverlust, Verlangen, Entzugserleben, Konflikte im Alltag und gescheiterte Reduktionsversuche. Das Ergebnis ist eine Orientierung, kein Befund.
Werden meine Antworten gespeichert oder übertragen?
Nein. Die Auswertung läuft vollständig in Deinem Browser. Es werden keine Antworten an einen Server gesendet, nichts gespeichert und nichts mit Dritten geteilt. Sobald Du die Seite schließt, ist alles weg.
Wie viele Punkte sind auffällig?
Der Test umfasst 15 Fragen mit je 0 bis 4 Punkten, also maximal 60 Punkte. Bis etwa 15 Punkte ist das Muster unauffällig, zwischen 16 und 30 entspricht es der heute üblichen Handynutzung. Ab 31 Punkten häufen sich die Merkmale, ab 46 treten sie in mehreren Bereichen gleichzeitig auf — dann ist ein Gespräch mit einer Fachperson sinnvoll.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Die wirksamsten ersten Schritte hängen kaum vom Punktestand ab: Push-Benachrichtigungen bis auf echte Personen abschalten und das Ladegerät aus dem Schlafzimmer nehmen. Beides verändert die Umgebung statt die Willenskraft und hält deshalb länger. Bei hohen Werten oder wenn Ängste, Schlafstörungen oder gedrückte Stimmung dazukommen, ist die Hausarztpraxis die richtige erste Anlaufstelle.